Machst du dir vor einer Reise Sorgen um das U-Bahn-Netz, kannst du die Stationsnamen vorab im Web-Spiel von K-jihacheol üben. Du wählst Linien in Tokio, Osaka, New York oder Taipeh, prägst dir zuerst die Aussprache ein und steigerst dich dann über den Modus Englisch bis zur Landessprache. Ohne Installation und Registrierung startest du direkt im Browser – ideal auch für kurze Pausen vor dem Abflug. Im Folgenden stellen wir die Linien der einzelnen Städte und eine Übungsmethode in drei Stufen vor.

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Linien aus vier Ländern passend zum Reiseziel wählen

Neben Korea bietet K-jihacheol Linien in Japan (Tokio, Osaka), den USA (New York) und Taiwan (Taipeh). Steht dein Reiseziel fest, wähle diese Stadt und übe zuerst die Linien, die du tatsächlich fahren wirst – das ist am effizientesten. In der Stadtauswahl wählst du Land und Stadt und danach eine der Linien dieser Stadt. Bist du beim ersten Besuch unsicher, wo du anfangen sollst, tippe einfach zuerst auf dein Reiseziel.

Die Linien sind unterschiedlich lang: in Tokio 14 bis 38 Stationen, in Osaka 10 bis 26, in New York 21 bis 38 und in Taipeh 19 bis 27. Ist deine Reise kurz, beginne mit Linien mit wenigen Stationen. Nach der Stationszahl lassen sich die Linien in Einsteiger (bis 20), Mittel (21–35) und Fortgeschritten (ab 36) einteilen – so kannst du die Linien der vier Städte gut vergleichen.

Besuchst du mehrere Städte, kannst du die Linien aller vier Städte nach und nach kennenlernen. Am PC und auf dem Handy funktioniert das Spiel gleich, es eignet sich also auch für kurze Übungen unterwegs. Übst du vor dem Abflug in Pausen eine Linie nach der anderen auf dem Handy, hilft das bei der Reisevorbereitung. Auch kleine Zeitfenster reichen, um die Linien mehrerer Städte Stück für Stück zu üben.

  • Tokio: 14–38 Stationen
  • Osaka: 10–26 Stationen
  • New York: 21–38 Stationen
  • Taipeh: 19–27 Stationen

Stufe 1: Die Aussprache zuerst im Modus Koreanisch

Die Linien im Ausland unterstützen den Modus Koreanisch, der Stationsnamen in koreanischer Umschrift anzeigt: 東京 in Tokio wird zu 도쿄, 上野 zu 우에노, 新大阪 in Osaka zu 신오사카 und 江坂 zu 에사카. Lernst du Koreanisch, übst du so bekannte Ortsnamen in Hangul. Da die aktuelle Station zusammen mit der vorherigen und der nächsten angezeigt wird, behältst du auch beim Üben der Aussprache den Überblick über die Linie.

Auch in Taipeh erscheinen Kanji-Namen wie 淡水 in koreanischer Umschrift, hier als 단수이. Alle vier Städte unterstützen die Umschrift auf dieselbe Weise, egal mit welchem Land du beginnst. Reist du mit koreanischen Freunden, erfährst du nebenbei, wie die Namen für sie klingen.

Für diesen Modus brauchst du eine Hangul-Tastatur. Kannst du kein Hangul, überspringe diese Stufe einfach und beginne direkt mit dem Modus Englisch. Konzentriere dich auf dieser Stufe eher darauf, die Aussprache mit Augen und Mund zu verinnerlichen, als schnell durchzukommen. Liest du beim Tippen laut mit, bleibt die Aussprache viel länger im Gedächtnis.

Stufe 2: Die Umschrift im Modus Englisch

Wenn dir die Aussprache vertraut ist, wechsle in den Modus Englisch (Romaji). 東京 in Tokio erscheint dann als Tokyo, 上野 als Ueno und 新大阪 in Osaka als Shin-Osaka. Diese Schreibweisen siehst du vor Ort ständig auf Schildern und Karten, sie helfen dir also direkt auf der Reise. Da du die Sprache in der Linienauswahl und oben im Spielbildschirm jederzeit umstellen kannst, wechselst du leicht zwischen den Stufen.

In New York ist die Landessprache bereits Englisch. Einen eigenen Romaji-Modus gibt es dort nicht, du tippst die Namen wie Times Square–42nd Street oder Union Square so, wie sie geschrieben werden. Für New York ist diese Stufe also schon die Landessprache. Damit ist der Weg eine Stufe kürzer als in den anderen drei Städten, und du kannst dich ganz auf die englischen Wörter konzentrieren. Bist du im Englischen sicher, ist New York ein guter Startpunkt.

Die Umschrift besteht nur aus lateinischen Buchstaben und prägt sich leichter ein als Kanji oder Kana. Übst du diese Stufe gründlich, hilft dir das auch beim Suchen von Stationen in Karten-Apps vor Ort. Und mit vertrauter Umschrift liest du englische Schilder unterwegs viel entspannter.

Stufe 3: Abschluss im Modus Landessprache

Für Tokio und Osaka gibt es den Modus Landessprache mit Kanji und Kana, für Taipeh mit chinesischen Schriftzeichen. Kennst du die Namen schon aus den Modi Koreanisch und Englisch, fällt dir der Modus Landessprache viel leichter, als wenn du gleich Schriftzeichen lernen wolltest. In New York ist die Landessprache Englisch, dort hast du sie bereits in Stufe 2 geübt. Für Tokio, Osaka und Taipeh begegnest du den Schriftzeichen dagegen erst in Stufe 3.

Im Modus Landessprache steht die Lesung unter der aktuellen Station. Tippst du sie in eine japanische oder chinesische Eingabemethode und wählst die angezeigten Zeichen, kommst du auch ohne Kanji-Kenntnisse weiter. Nach allen drei Stufen wirken Stationsschilder vor Ort in Aussprache und Schrift vertraut. Selbst anfangs fremde Zeichen prägen sich durch Wiederholung ein, und Linien, die du durch alle drei Stufen geübt hast, fährst du auf der Reise am sichersten.

Du musst nicht alle drei Stufen schaffen – es ist völlig in Ordnung, im Modus Koreanisch oder Englisch aufzuhören. Wichtig ist, dich nur so weit zu steigern, wie du es brauchst. Ist die Reise schon bald, reicht der Modus Englisch als Mindestvorbereitung für die Aussprache. Hast du mehr Zeit, nimm dir in Ruhe eine Stufe nach der anderen vor.

  • Stufe 1: Aussprache im Modus Koreanisch prüfen
  • Stufe 2: Schreibweise im Modus Englisch (Romaji) prüfen
  • Stufe 3: Abschluss im Modus Landessprache (Kanji/Kana)

Für Tokio: mit der Yamanote-Linie beginnen

In Tokio ist die Ringlinie Yamanote mit 30 Stationen die bekannteste Linie. Von 東京 über 神田 und 秋葉原 bis 上野 bekommst du beim Tippen schon vorab ein Gefühl für die Linie, die einmal rund um die Innenstadt fährt. Sind dir 30 Stationen zu viel, übe zuerst etwa die Hälfte und setz beim nächsten Mal fort. Als Ringlinie lässt sie sich von jeder Station aus einmal komplett erleben.

Neben der Yamanote-Linie gibt es viele weitere Linien wie Ginza oder Marunouchi. Fährst du vor allem auf einer anderen Linie, übe besser gezielt diese. Weil Tokio sehr viele Linien hat, lohnt es sich, passend zur Reise zwei oder drei auszuwählen. Stationszahl und Kanji-Schwierigkeit unterscheiden sich, und es macht Spaß, die passende Linie zu finden.

Liegen Unterkunft und Sehenswürdigkeiten entlang der Yamanote-Linie, übe sie am besten zuerst. Denk daran, dass sich die Reihenfolge der Stationen bei einer Ringlinie je nach Fahrtrichtung umkehrt.

In Osaka mit der Midosuji-Linie starten

In Osaka ist die Midosuji-Linie mit 20 Stationen die wichtigste Linie. Beim Tippen von Namen wie 新大阪 oder 江坂 übst du abwechselnd kurze und lange Ortsnamen. Sie hat weniger Stationen als die Yamanote-Linie in Tokio und ist daher auch für den ersten Kontakt mit japanischen Linien gut geeignet. Besuchst du Osaka zuerst, übe diese Linie ruhig vor Tokio.

Die Linien in Osaka sind mit 10 bis 26 Stationen eher kurz, sodass du auch kurz vor der Reise eine Linie komplett durchspielen kannst. Hast du die Midosuji-Linie geschafft, wechsle zu anderen Linien in Osaka und lerne weitere Kanji und Kana kennen.

Kennst du Namen wie 新大阪, wo der Shinkansen hält, schon vorher, wirkt auch die Fahrt von Tokio nach Osaka weniger fremd. Nach der Midosuji-Linie erweiterst du deinen Übungsbereich ganz natürlich mit den übrigen Linien in Osaka.

New York und Taipeh: zwei verschiedene Eingabewelten

Die Landessprache der New Yorker Linien ist Englisch, du tippst also Namen mit Street, Avenue und Ordinalzahlen so, wie sie geschrieben werden. Es gibt Namen, die zwei Orte verbinden, wie Times Square–42nd Street – eine ganz andere Übung als Tokio oder Osaka. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, du kannst dich also ganz auf die Schreibweise konzentrieren.

In Taipeh gibst du Namen wie 淡水 im Modus Landessprache in chinesischen Schriftzeichen ein oder im Modus Englisch in Umschrift, etwa Tamsui. Obwohl auch hier Schriftzeichen verwendet werden, sind es andere als auf den japanischen Linien, du lernst also ein weiteres Vokabular kennen. Mit 19 bis 27 Stationen sind die Linien in Taipeh lang genug, um sie auch kurz vor der Reise gut zu üben.

Da sich die Schriftsysteme beider Städte grundlegend unterscheiden, lernst du in New York die englischen Wörter selbst und in Taipeh Schriftzeichen und Umschrift zugleich. Reist du in beide Städte, bereitest du dich mit den unterschiedlichen Übungsarten breit vor.

Linien passend zur Reiseroute wählen

Führt deine Reise durch mehrere Städte, übe die Linien in der Reihenfolge deiner Besuche – das bleibt besser hängen. Reist du etwa nach Tokio und Osaka, schließe zuerst die Linien in Tokio ab und wechsle dann nach Osaka. Stimmen Besuchs- und Übungsreihenfolge überein, erinnerst du dich unterwegs deutlicher, sobald du die Linie wirklich fährst.

Musst du oft umsteigen, wähle Linien mit vielen Stationen und übe viele Namen auf einmal; bei einer kurzen Reise reicht eine kurze Linie mit den paar Stationen, die du tatsächlich passierst. Beginnst du mit Linien in der Nähe von Unterkunft oder Flughafen, profitierst du schon am ersten Tag. Übst du die Linie für den ersten Tag zuerst, fühlst du dich direkt nach der Ankunft weniger fremd.

Steht deine Route noch nicht fest, fang einfach mit der Stadt an, die dich am meisten reizt. Ist der Plan später fix, übst du noch einmal in Besuchsreihenfolge – das ist nicht zu spät. Kennst du schon mehrere Städte ein wenig, bleibst du auch bei Planänderungen gelassen. Jede Stadt, die du einmal durchgegangen bist, hilft dir, wenn du sie wirklich besuchst.

Üben ist nur Vorbereitung – prüfe auch die Infos vor Ort

Das Spiel ist ein Übungswerkzeug, um Stationsnamen mit Augen und Händen zu verinnerlichen. Es liefert keine echten Umsteigewege, Fahrpläne oder Fahrpreise. Auch wenn dir die Namen vertraut sind, prüfe unterwegs immer Liniennetzpläne und Durchsagen vor Ort. Kennst du die Namen schon, findest du dich in den Informationen vor Ort aber viel schneller zurecht – und allein, Schilder auf einen Blick lesen zu können, nimmt in einer fremden Stadt viel Anspannung.

Übst du vor dem Abflug in Pausen von Koreanisch oder Englisch bis zur Landessprache, wirken Schilder vor Ort in Aussprache und Schrift vertraut. Nach der Reise kannst du mit den Linien anderer Städte weiterüben und dich auf die nächste vorbereiten. Die einmal gelernte Übungsreihenfolge funktioniert auch für jede andere Stadt, und die nächste Reisevorbereitung wird noch leichter. Auch bei einem neuen Ziel bleibt die Methode, dich Stufe für Stufe bis zur Landessprache zu steigern, dieselbe.

Nur weil du die Stationsnamen kennst, weißt du noch nicht automatisch, wie du umsteigst oder was die Fahrt kostet. Betrachte das Üben und die eigentliche Reiseplanung deshalb als zwei getrennte Dinge.

Häufig gestellte Fragen

Erfahre ich mit dem Spiel echte Umsteigeinformationen?

Nein. Das Spiel ist ein Tippwerkzeug, in dem du Stationsnamen der Reihe nach eingibst; Umsteigewege und Fahrpläne bietet es nicht. Prüfe für die echte Fahrt die Informationen vor Ort.

Kann ich die Linien in Tokio oder Osaka üben, ohne Kanji zu können?

Ja. Übe zuerst die Aussprache im Modus Englisch und wechsle dann in den Modus Landessprache, wo die Lesung unter der Station steht. So steigerst du dich auch ohne Kanji-Kenntnisse Schritt für Schritt.

Gibt es für New York auch einen Modus Koreanisch?

Ja. Auch für New York kannst du die Stationsnamen im Modus Koreanisch in koreanischer Umschrift sehen. Weil die Landessprache Englisch ist, gibt es dort aber keinen separaten Romaji-Modus.

Muss ich die Linien mehrerer Städte auf einmal üben?

Nein. Beginne mit den Städten auf deiner Route und erweitere auf andere Städte, wenn du noch Zeit hast.

Sind die Schriftzeichen in Taipeh dieselben wie in Japan?

Beide verwenden Schriftzeichen, doch Stationsnamen und Aussprache unterscheiden sich. Taipeh erscheint im Modus Landessprache in Schriftzeichen und im Modus Englisch in Umschrift.

Linien im Ausland für die Reisevorbereitung

Über die folgenden Links wählst du Linien in Tokio, New York und Taipeh und übst sie.